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Der innovative Autohersteller

Mazda ist einer der bekanntesten Autobauer der Welt. Heute sind es Modelle wie der Mazda3, der Mazda6 oder der SUV Mazda CX-5, die für Fahrspass und Zufriedenheit bei ihren Besitzern sorgen. Der Roadster Mazda MX-5 ist darüber hinaus längst eine Legende. Die Ursprünge des Unternehmens lagen allerdings in einem ganz anderen Bereich - und der hätte die bis heute andauernde Erfolgsgeschichte nicht vermuten lassen. Es ist das Jahr 1920, Jujiro Matsuda gründet im Hiroshima im Stadtteil Mukainada unter dem Namen Toyo Cork Kogyo, ein Unternehmen. Aus Toyo Cork Kogyo wird Toyo Kogyo und anfangs der Dreissigerjahre präsentiert die Firma ihr erstes Fahrzeug: einen kleinen Lasten-Truck mit drei Rädern namens "Go". Schnell wurde der "Go" ein absoluter Verkaufsschlager - insbesondere in China und Inden. Das Fahrzeug verfügte über einen 1-Zylindermotor und leistete 10PS. Zugegeben, heute würde man sagen ein Lastenmotorrad, aber so war das nun mal in den Anfängen der Mobilität. Und an Bewegung hatte Mazda von Beginn an Freude: Bereits 1936 fuhren sechs "Go" zu Werbezwecken in Kolonne von Kagoshima nach Tokyo. Gemeinsam legten sie in 25 Tagen 2700 Kilometer zurück und gewannen unterwegs viele Herzen. Beflügelt von Erfolg beschliesst Matsuda von nun an Motorfahrzeuge zu produzieren und gründet die Firma "Mazda". Im Jahr 1936 präsentiert das Unternehmen sein erstes Logo, ein stilisiertes M für Mazda und angedeutete Schwingen für Mazdas Agilität. Nur vier Jahre später wird der erste PW-Prototyp vorgestellt - eine kompakte, viersitzige Familienlimousine. Während des zweiten Weltkriegs ruhte Mazda Automobilherstellung jedoch, stattdessen wurde die Maschinenproduktion hochgefahren.

Mut zu neuen Wegen

Und diese Gelegenheit kam aus Deutschland, genauer gesagt von NSU und Felix Wankel, dem Erfinder des Wankelmotors. Ein wirklich revolutionärer Motor mit einem sich drehenden Kolben - das war der Gedanke, der Felix Wankel bei der Entwicklung seiner nach ihm benannten Motors durch den Kopf ging. Die Verbrennung verursacht dabei keine Auf- und Ab-Bewegung von Kolben, sondern versetzt eine flache, speziell geformte Scheibe in Drehung. Tsuneji Matsuda nahm Anfang der Sechzigerjahre Kontakt zu Felix Wankel auf und erwarb bereits 1961 das Patent zur Nutzung und Weiterentwicklung des Wankelmotors. Die Geschichte von Mazda ist untrennbar mit der Entwicklung innovativer Antriebstechniken verbunden. Dabei hat sich der Automobilhersteller nie gescheut, nach unkonventionellen Lösungen zu suchen - wie eben der Wankelmotor. 1963 gründete Mazda das Rotary Engine Entwicklungszentrum und zeigte noch im selben Jahr den weltweit ersten Zweischeiben-Kreiskolben-Motor auf der Tokyo Motor Show. Die Kommerzialisierung und der Erfolg des Wankelmotors waren eine grosse Herausforderung für Mazda, aber auch die Chance mit einer relativ unbekannten Technologie als Pionier in die Automobilgeschichte einzugehen. Anfangs waren vor allem die Probleme kurzlebiger Dichtleisten und höherer spezifischer Verbrauchswerte zu lösen, und die Fertigungsqualität der Materialien stellte besondere Ansprüche. Durch das Hinterfragen allgemein akzeptierter Prinzipien gelang es Mazda, die zugrundeliegenden Technologien so zu optimieren, dass die Japaner bis heute die einzigen Hersteller sind, die Kreiskolben-Motoren produzieren. Passend zu einem revolutionären Motor gehört auch ein revolutionäres Auto - und das präsentierte Mazda 1967 mit dem Mazda Cosmo Sport 110S.

50 Jahre Wankel, Wunder und Visionen

Am 30. Mai 1967 schreibt der Mazda Cosmo Sport 110S Geschichte als weltweit erstes Serienfahrzeug mit Zwei-Scheiben-Kreiskolben-Motor. Es ist der Auftakt zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte, die - laut Mazda - noch lange nicht vorbei ist. Zunächst feierte die Fachwelt dem Mazda Cosmo Sport 110S als spektakulärste seriennahe Studie der Tokyo Motor Show 1964, für weitere weltweite Schlagzeilen sorge der Zweisitzer dann zum Produktionsstart am 30 Mai 1967 als erstes Automobil mit Zwei-Scheiben-Kreiskolben-Motor. Zeitgenössische Medien verglichen das Gefühl am Bord eher mit Fliegen als mit Fahren, nicht zuletzt durch die turbinenartige Laufkultur des Motors. In Europa war es 1973 das RX-3-Coupé, das die Rolle des exklusiven Spitzenmodells mit Kreiskolben-Motor übernahm und 1976 durch den RX-5 abgelöst wurde. Drei Jahre später startete dann mit dem RX-7 ein Sportwagen, der in drei Generationen weltweit in über 800'000 Einheiten verkauft wurde. Ebenfalls exzeptionell war der vor allem für den japanischen Markt konzipierte Eunos Sosmo, der ab 1990 als erstes Serienfahrzeug mit Drei-Scheiben-Kreiskolben-Motor gegen Coupés und V8- und V12-Motoren antrat.

Design

Es liegt in der Natur von Mazda, Konventionen zu hinterfragen und Dinge anders zu machen. Und in der Natur hat Mazda auch die Inspiration für ihr atenberaubendes "KODO - Soul of Motion"-Design gefunden. Die geschmeidigen Bewegungen von Raubkatzen in freier Wildbahn oder der energiegeladene Moment, wenn ein Pfeil die Sehne verlässt - Eindrücke, welche Chef-Designer Ikuo Maeda in kraftvolle, spannende und fliessende Linien umsetzte, die jüngste Fahrzeuggeneration von Mazda prägen. Das KODO-Design bringt die Idee des Jinba-Ittai - die emotionale Einheit von Reiter und Pferd oder eben von Fahrer und Fahrzeug - in perfekter Harmonie auf die Strasse. Eine untrennbare Verbindung, die ein dynamisches, empfängliches und vergnügtes Fahrgefühl widerspiegelt. "Ich darf mich glücklich schätzen, einen der schönsten Berufe der Welt zu haben, und dazu noch eines der besten Teams", erklärt Mauzda Chef-Designer Ikuo Maeda. Ein Team, das für seine Designs zahlreiche Auszeichnungen erhielt und 2015 gar zum besten Designteam der Welt gekürt wurde. "Wir leben jeden Tag den speziellen Mazda-Spirit und verkörpern deisen Geist auch in unseren Fahrzeugen. Und jede Auszeichnung ist für uns ein Antrieb, noch besser zu werden." Einzigartig bei Mazda ist die Arbeit mit Tonmodellen. Die Modellierer, die Takumi, sind Meister ihres Handwerks und lassen die Bewegungen beim Modellieren direkt in die Formen fliessen. Diese intuitiven Formen sprechen eine tiefe Gefühlsebene der Menschen an. Mit der aufregenden Sportwagenstudie RX-Vision gab Maeda bereits einen Ausblick für seine künftige Desginstrategie. "Die Form als solches ist simpel Doch die Spiegelungen an der Oberfläche sorgen für Dynamik und gleichzeitig eine versteckte Sinnlichkeit", umschreibt der Chefdesigner sein Werk und fügt an "Design ist nie statisch, es beinhaltet Bewegung, das muss auch die Grundlage unserer künftigen Mazda-Modelle sein."

RX-Vision Concept Car

Der Mazda RX-Vision, dieser atemberaubende, von einem Wankelmotor angetriebene Sportwagen, wurde im Rahmen des 31. Festival Automobile International mit dem "Most Beautiful Concept Car of the Year"-Award ausgezeichnet. Erstmals enthüllt wurde der Mazda RX-Vision an der Tokyo Motor Show im November 2015. Er verkörpert den Challenger Spirit von Mazda: Seine fliessenden Linien und Poroportionen stehen für höchste Perfomance un das reiche Erbe von Mazda-Sportwagen mit Frontmotor und Hinterradantrieb ust deutlich spürbar. Der RX-Vision verkörpert den Herausforderergeist von Mazda. Mit seinen beachtlichen Proportionen - typisch für einen Sportwagen mit Frontmotor und Hinterradantrieb - ist der RX-Vision ein Musterbeispiel für die Designphilosophie "KODO - Soul of Motion". Trotz seines modernen Äusseren setzt das Modell die Tradition der charakteristisch geformten Mazda-Sportwagen fort.

Die Mobilität der Zukunft

Mazda plant im Jahr 2019 die Einführung einer neuen Motorengeneration namens SKYACTIV-X. Dabei handelt es sich um dem weltweit ersten Serien-Benzinmotor, der wie ein Dieselmotor mit Luftüberschuss und Kompressionszündung arbeitet. SKYACTIV-X ist ein Benzinmotor mit Kompressionszündung, bei dem sich das homogen-magere Treibstoff-Luft-Gemisch, wie bei einem Dieselmotor spontan selbst entzündet, wenn es im Brennraum komprimiert wird. Darüber hinaus wird Mazda den Dieselmotor weiterentwickeln (nächste Generation SKYACTIV-D ab 2020) sowie ebenfalls ab 2019 stufenweise teil- oder vollelektrische Fahrzeuge einführen.

Im Jahr 2020 feiert Mazda sein 100-jähriges Bestehen und man darf gespannt sein, denn der japanische Autohersteller wird ganz bestimmt für Aufsehen sorgen. Mazda arbeitet nicht nur an einer Neuauflage des RX-9, sondern auch an einem neuen Wankelmotor. Auch 100 Jahre nach der Gründung geht der Autobauer seinen eigenen Weg und bricht Konventionen, um sich mutig zukünftigen Herausforderungen für Mensch und Umwelt zu stellen.

SKYACTIV-Technologie 

Mit der Markteinführung des neuen CX-5 im Jahr 212 hielt die SKYACTIV-Technologie erstmalig Einzug in unsere Modellpalette und erfüllte bereits damals die heutigen Standards der Euro 6-Norm. SKYACTIV steigert nicht nur den Fahrkomfort, sondern senkt in erster Linie die Emissionen und reduziert so die Belastung für die Umwelt.

Mittlerweile erfüllen alle Mazda-Modelle - egal ob Benziner oder Diesel - die heutigen Standards der Euro 6-Norm. Dazu kommen Getriebe mit optimaler Kraftübertragung, leichte Karosserien und das Bremsenergie-Rückgewinnungs-System i-ELOOP. Deshalb wurde Mazda bereits 4-mal in Folge von der amerikanischen Umweltbehörde EPA als Marke mit den sparsamsten Antrieben ausgezeichnet. Ein Ergebnis, das sich nur durch die perfekte Harmonie von Motor, Chassis und Karosserie erreichen lässt.

2019 wird wieder eine neue Motortechnologie eingeführt: SKYACTIV -X, der weltweit erste Serien-Benzinmotor, der wie ein Dieselmotor mit Kompressionszündung arbeitet. Der neue SKYACTIV-X Motor kombiniert die Vorzüge von Benzin- und Dieselmotoren und bietet so neben ökologischer Performance auch beeindruckende Leistungs- und Beschleunigungswerte.